10 Fragen zur Bruststraffung

1. Gibt es ein Mindestalter für eine Bruststraffung?

Da eine Bruststraffung in der Regel eine Schönheitsoperation ist, sollte die Patientin mindestens 18 Jahre alt sein. Sollte die Operation im Einzelfall medizinisch notwendig sein, wäre auch ein Eingriff im jüngeren Alter möglich.

2. Übernimmt die Krankenkassen die Kosten der Bruststraffung?

Auch in diesem Fall ist ausschlaggebend, dass eine Bruststraffung in den meisten Fällen eine Schönheitsoperation darstellt. Sie werden aus ästhetischen und nicht medizinischen Gründen vorgenommen, weshalb Krankenkassen die Kosten für eine Bruststraffung nicht übernehmen. Falls eine medizinische Notwendigkeit besteht (z.B. bei extremer Gewichtsreduktion), können die Kosten für die OP von der Krankenkasse übernommen werden.

3. Beeinträchtigt eine Bruststraffung die Stillfähigkeit?

Grundsätzlich sollte man eine Bruststraffung nach der Kinderplanung durchführen lassen.
Einerseits, weil eine Schwangerschaft den weiblichen Körper sehr stark verändern kann und das Ergebnis einer vorherigen Operation negativ beeinflusst. Andererseits, weil eine Beeinträchtigung der Stillfähigkeit nicht auszuschließen ist. Dennoch ist das Risiko als gering einzuschätzen, hier kommt es vor allem auf die angewandte Methode an. In der Voruntersuchung erklärt der Operateur die genauen Unterschiede.

4. Wie läuft die Operation ab?

Der Ablauf einer Bruststraffung ist immer von der jeweiligen Brust und der Methode abhängig. Ausschlaggebend sind hierbei beispielsweise der Aufbau des Bindegewebes, die Größe der Brust oder die Position der Brustwarze.
Um den Busen zu straffen wird meistens eine Kombination aus einer Neuformung des erschlafften Gewebes und einer Versetzung der Brustwarze nach oben angewandt.
Der Chirurg setzt bis zu drei Schnitte, entfernt überschüssige Haut und modelliert die Brust neu. Der Eingriff wird stationär durchgeführt findet unter Vollnarkose statt.

5. Was sind mögliche Risiken bei einer Bruststraffung?

Mögliche Risiken bei einer Straffung der Brust sind:

  • asymmetrische Brüste bzw. unterschiedlich hoch platzierte Brustwarzen
  • ungünstige Narbenbildung
  • Wundheilstörungen
  • Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarze
  • Hautverfärbungen
  • zu feste Brüste
  • allgemeine Risiken während und nach einer OP

6. Wie lange bleiben die Brüste straff?

Das Absinken der Brüste kann nicht dauerhaft aufgehalten werden, da mit fortschreitendem Alter die Elastizität der Haut abnimmt. Nach einer Bruststraffung kann man jedoch davon ausgehen, dass man bis zu zehn Jahre einen straffen, festen Busen haben wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es zu keinen größeren Gewichtsschwankungen kommt.

7. Wie lange kann man mit einem Ausfall im Beruf rechnen?

Die berufliche Ausfallzeit beträgt nach einer Bruststraffung zwei bis drei Wochen.
Die Abheilungszeit beträgt allerdings drei bis vier Wochen und sportliche Tätigkeiten können erst nach sechs bis acht Wochen erfolgen. Zudem muss man bis zu drei Monate lang einen speziellen Kompressions-BH tragen. Es kann also mehrere Wochen dauern, bis man wieder voll belastbar ist.

8. Hat man Schmerzen nach der Operation?

Gewöhnlich treten in den ersten Tagen nach der Operation leichte bis mittelstarke Schmerzen auf. Nach der ersten Woche spüren einige Patientinnen ein Unwohlsein.
Vor allem bei der ersten Menstruation nach der Bruststraffung können die Brüste wehtun, da der Busen anschwillt.

9. Was hilft gegen die Schmerzen?

Bei Schmerzen nach einer Straffung der Brust kann man Schmerzmittel, wie beispielsweise Ibuprofen, zu sich nehmen. Von blutverdünnenden Medikamenten (z.B. Aspirin) ist jedoch abzuraten. Im Zweifel sollte der Operateur kontaktiert und um Rat gefragt werden.

10. Wird die Brust durch eine Bruststraffung kleiner?

Da viele Patienten sich für eine Kombination von Bruststraffung und Brustverkleinerung entscheiden, entsteht der Irrglaube, dass durch eine Bruststraffung der Busen kleiner wird. Dem ist nicht so, weil eine Bruststraffung lediglich eine Formkorrektur ist, bei der Haut gestrafft wird und nicht die Brustdrüsen verkleinert werden. Die BH-Größe bleibt nach der OP gleich.

Bei weiteren Fragen zum Thema Bruststraffung können Sie uns kostenlos anrufen. Wir beraten Sie gern.

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