Mommy Makeover – Was ist das?

Die Geburt eines Kindes verändert nicht nur das gesamte Leben einer Familie, sondern auch den Körper der Mutter. Der Hormonhaushalt der Frau, die Struktur des Bindegewebes, die Verteilung des Fettgewebes, die Brust- und Bauchform und vieles andere verändern sich. Um die Wunschfigur wieder zu erreichen, reichen oftmals Sport und eine gesunde Ernährung nicht aus. In diesen Fällen kann das Mommy Makeover helfen. Die Behandlung soll Frauen dabei unterstützen, ihre frühere Körperform vor der Schwangerschaft zurück zu erhalten.

Was ist das Mommy Makeover?

Beim Mommy Makeover handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Schönheitsoperationen. Das Mommy Makeover soll die körperlichen Veränderungen von Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit korrigieren. Die Behandlung ist für Mütter gedacht, die ihre Familienplanung abgeschlossen haben und wieder ihre frühere Figur erhalten möchte.

Beim Mommy Makeover können folgende Behandlungen kombiniert werden:

Ein Mommy Makeover umfasst selten alle Behandlungen. Abhängig von den körperlichen Voraussetzungen und den Vorstellungen der Patientin, reicht häufig eine Kombination aus zwei Behandlungen aus, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Ein Mommy Makeover wird für jede Patientin individuell zusammengestellt, weshalb eine ausführliche Beratung durch den Operateur unbedingt notwendig ist. Auf dieser Grundlage wird auch der Kostenvoranschlag erstellt.

Bruststraffung bei einem Mommy Makeover

Die häufigste Folge einer Schwangerschaft ist der sogenannte Hängebusen. Nach Schwangerschaft und Stillzeit können die Brüste an Spannkraft, Elastizität, Fülle und Form verlieren. Da ein fester und schön geformter Busen für viele Frauen der Ausdruck von Jugend und Weiblichkeit ist, entscheiden sich viele Mütter bei einem Mommy Makeover für eine Bauchstraffung.

Methoden der Bruststraffung und Kombinationsmöglichkeiten

Verdeckte, weibliche Brust

Die Bruststraffung ist ein ästhetisch-chirurgischer Eingriff. Es gibt verschiedene Methoden, wie ein Chirurg die Brüste straffen kann. Eine Bruststraffung kann auch Teil einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung sein.

Die häufigste Operationsmethode bei einer Bruststraffung im Zuge eines Mommy Makeover ist die Straffung der Brust durch das Entfernen von Hautüberschuss. Dabei wird überschüssige Haut entnommen und die Brustwarze nach oben gesetzt. In einigen Fällen wird auch die Haut um die Brustwarze herum kreisförmig entfernt, allerdings eignet sich dieses Verfahren vor allem für kleinere Eingriffe, bei denen vergleichsweise wenig Material entfernt werden muss.

Falls notwendig, kann eine Bruststraffung auch mit einer Brustverkleinerung kombiniert werden. Bei dieser Methode wird nicht nur überschüssige Haut entfernt, sondern auch Drüsengewebe aus der Brust entnommen. Die Brüste sind dann straffer und kleiner. Deshalb ist diese Methode vor allem für Frauen interessant, die schon vor ihrer Schwangerschaft über eine Brustverkleinerung nachgedacht haben.

Risiken bei einer Bruststraffung

Eine Bruststraffung ist ein operativer Eingriff und unterliegt – wie jede Schönheitsoperation – bestimmten Risiken. Die häufigsten Risiken einer Bruststraffung sind Schwellungen, Blutergüsse, Sensibilitätsstörungen und Schmerzen. Im Bereich der Schnitte können zudem Wundinfektionen und Entzündungen auftreten. Darüber hinaus sind auch langfristig sichtbare Narben möglich. Deshalb spielen die Erfahrung und die Qualifikation des Arztes eine wichtige Rolle.

Damit die Wundheilung nicht gestört wird, sollte vor der Operation und in den Wochen nach dem Eingriff auf Rauchen verzichtet werden, da Nikotin die Durchblutung verschlechtert.

Brustvergrößerung bei Mommy Makeover

Nach der Stillzeit haben viele Frauen kleinere Brüste, als vor der Schwangerschaft. Deswegen entscheiden sich Patientinnen bei einem Mommy Makeover oft für eine Bruststraffung in Kombination mit einer Brustvergrößerung durch Implantate. Bei dieser Methode kann das Implantat in der Regel durch die Schnitte in die Brust eingebracht werden, die für die Straffung ohnehin notwendig sind. Wie bei einer klassischen Brustvergrößerung, entscheidet allerdings die Ausgangssituation (körperliche Voraussetzungen der Patientin und Patientenwunsch) darüber, ob das Implantat über oder unter dem Brustmuskel platziert wird.

Bauchstraffung bei Mommy Makeover

Viele Frauen leiden nach einer Schwangerschaft oft unter hängenden und faltigen Hautlappen, die mit Sport oder einer gesunden Ernährung nicht zu beseitigen sind. Aus diesem Grund zählt die Bauchstraffung zu einer der häufigsten Behandlungen im Rahmen eines Mommy Makeover.

Ablauf einer Bauchstraffung

Bei der Bauchstraffung handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff, der unter Vollnarkose stattfindet. Dabei wird ein Schnitt oberhalb des Schambereichs von einem Hüftknochen zum anderen gesetzt. Die erschlaffte Haut wird dann abgelöst und nach unten glatt gezogen. Dabei werden überschüssige Haut und Fettgewebe entfernt. Der Bauchnabel wird dabei umschnitten und nach der Hautstraffung wieder in der ursprünglichen Position eingesetzt. Im Zuge eines Mommy Makeover werden häufig auch überdehnte Bauchmuskeln gestrafft.

Risiken einer Bauchstraffung

Neben den allgemeinen Risiken eines operativen Eingriffs, ist die Wundheilstörung eines der häufigsten Risiken bei einer Bauchstraffung. Je straffer die Haut am Bauch gezogen wird, desto höher wahrscheinlicher wahrscheinlicher sind Wundheilstörungen, weil die Blutgefäße mit zunehmender Spannung dünner werden.

Wundheilstörungen können unter Umständen zu deutlich sichtbaren Narben führen. In einigen Fällen kann es auch zu Asymmetrien kommen, da man im Vorhinein nicht weiß, wie das Gewebe auf den Eingriff reagiert. Diese Asymmetrien sowie die Narbenwucherungen können allerdings mit einer weiteren Operation korrigiert werden.

Kosten für ein Mommy Makeover

Weil sich die Kosten aus verschiedenen Behandlungen zusammensetzen, können nur grob pauschale Preise genannt werden. Ein Kostenvoranschlag wird nach einer umfassenden Beratung und Untersuchung durch den Operateur erstellt.

Preise der einzelnen Behandlungen:

  • Bruststraffung: 4.000 bis 6.500 Euro
  • Brustvergrößerung: 4.000 bis 7.000 Euro
  • Bauchstraffung: 3.000 bis 6.500 Euro
  • Fettabsaugung:
    – Bauch: 2.500 Euro bis 3.500 Euro
    – Hüfte: 2.500 Euro bis 3.500
    – Oberschenkel: 3.000 Euro bis 4.000 Euro
  • Narbenbehandlung:
    – Kaiserschnittnarbe: 500 bis 2.000 Euro
    – Dehnungsstreifen: 75 bis 200 Euro pro Sitzung (Laser)
  • Genitalchirurgie:
  • Vaginalverjüngung: 2.500 bis 3.000 Euro
  • Vergrößerung/Verkleinerung der Schamlippen: 150 bis 1200 Euro

Bei einem Mommy Makeover ist zu beachten, dass der Gesamtpreis meist niedriger ist, als die Kosten für die einzelnen Methoden. Gern helfen wir Ihnen, einen Termin bei einem Spezialisten in Ihrer Nähe zu finden, damit Sie einen Kostenvoranschlag erhalten und erfahren, mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben.

Bin ich für ein Mommy Makeover geeignet?

Nicht jede Frau ist für ein Mommy Makeover geeignet. Wer über ein Mommy Makeover nachdenkt, muss verschiedene Kriterie erfüllen.

  1. Wer über ein Mommy Makeover nachdenkt, sollte die Familienplanung abgeschlossen haben. Eine weitere Schwangerschaft würde den Körper erneut verändern und erzielte Ergebnisse würden verloren gehen.
  2. Das Wunschgewicht sollte nach der Schwangerschaft möglichst erreicht sein. Mit dem Wunschgewicht ist das Gewicht gemeint, welches die Patientin vor der Geburt hatte. Dieses Kriterium ist vor allem bei der Bauchdeckenstraffung von großer Bedeutung, da bei diesem Eingriff überschüssige Haut entfernt wird. Erst, wenn das Wunschgewicht erreicht ist, kann ein langfristiges Ergebnis erzielt werden.
  3. Die Stillzeit muss mindestens sechs Monate zurückliegen, erst danach kann die endgültige Form der Brust beurteilt werden.
  4. Wie bei jeder Schönheitsoperation muss vor dem Eingriff geklärt werden, ob die Patientin körperlich und psychisch für die Behandlung geeignet ist. Lassen Sie sich ausgiebig von einem Arzt beraten. Bei der Auswahl des passenden Spezialisten helfen wir Ihnen gern.

Risiken eines Mommy Makeover

Die Risiken bei einem Mommy Makeover sind von den gewählten Behandlungen abhängig und können sehr unterschiedlich sein. Über die jeweiligen Risiken der einzelnen Eingriffe, wird Sie der operierende Chirurg umfangreich aufklären. Dennoch lassen sich die allgemeinen Risiken eines Mommy Makeover zusammenfassen, da sie bei jedem chirurgischen Eingriff auftreten können. Dazu gehören Wundheilstörungen, Infektionen, Schmerzen, Nachblutungen, Schwellungen und Blutergüsse.

Auswahl des richtigen Arztes

Beim Mommy Makeover handelt es sich um eine Kombination aus verschiedenen Schönheitsoperationen. Deshalb ist es wichtig, dass der operierende Chirurg über viel Erfahrung in diesen Bereichen verfügt. Es muss ein Arzt ausgewählt werden, der eine entsprechende Ausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie hat und in allen Bereichen des Mommy Makeovers bereits viele Eingriffe vorgenommen hat. Wir helfen Ihnen gerne dabei, einen erfahrenen Spezialisten in Ihrer Nähe zu finden.

Wenn Sie weitere Fragen zum Mommy Makeover haben, können Sie uns gerne kostenlos anrufen oder schreiben – natürlich ganz unverbindlich und diskret.

Telefon: 0800 100 41 14