Schlaffe Augenlider – Was bringen Laser und Co.?

Schlaffe Augenlider lassen ein Gesicht müde aussehen und vor allem älter, als es tatsächlich ist. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Frauen – und zunehmend auch Männer – für eine chirurgische Behandlung entscheiden. Bei männlichen Patienten gehört das Entfernen der Schlupflider oder von Augenringen sogar zu den beliebtesten Schönheitsoperationen. Warum eine dauerhafte Korrektur schlaffer Augenlider nur mit einer Operation realisiert werden kann und was Laser und Co. wirklich bringen, lesen Sie hier.

Wie entstehen schlaffe Augenlider?

Von einem Schlupflid ist die Rede, wenn der bewegliche Teil des oberen Augenlids nicht oder kaum sichtbar ist, weil er von anderen Hautpartien verdeckt wird. Schlaffe Augenlider sind meist genetisch bedingt und bilden sich ab dem 30. Lebensjahr. Verantwortlich dafür ist eine Veränderung im Bindegewebe, das sich unter der Haut befindet. Durch eine Verringerung der Produktion von Elastin und Kollagen verliert die Haut an Spannung und Volumen, zudem sinkt ihr Wasser- und Fettgehalt. Durch die fehlende Spannkraft kommt es zu einem Hautüberschuss, der sich in Form hängender Augenlider zeigt.

Neben genetischen Faktoren spielen auch Umwelteinflüsse eine wichtige Rolle bei der Entstehung schlaffer Augenlider. Meist resultiert diese Entwicklung aus einer ungesunden Lebensweise wie einer falschen Ernährung mit hohem Salz- und Fettgehalt, Schlafmangel, Stress und einem erhöhten Konsum von Alkohol und Zigaretten. Haben sich schlaffe Augenlider bereits gebildet, können sie meist nur operativ dauerhaft entfernt werden.

Die Operation schlaffer Augenlider

Ist die Entscheidung für eine Behandlung der Ober- oder Unterlider gefallen oder möchte man weitere Informationen einholen, findet im ersten Schritt ein Beratungsgespräch mit dem Operateur statt. Damit verbunden wird meist auch eine medizinische Voruntersuchung, in der eine genaue Untersuchung des Hautgewebes stattfindet und der gesundheitliche Allgemeinzustand der Patientin oder des Patienten festgestellt wird. Etwa zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff sollten nach Rücksprache mit dem Arzt gerinnungshemmende Medikamente wie Aspirin abgesetzt werden. Am Tag des Eingriff ist zudem auf Makeup zu verzichten, auch Rauchen ist tabu.

OberlidZur Korrektur schlaffer Augenlider kommen, abhängig von der angewandten Methoden, entweder ein klassisches Skalpell, ein Laser oder Radiowellen zum Einsatz. Dadurch werden überschüssige Haut und Fettansammlungen entfernt oder das Lidband wird gekürzt bzw. nach einer Ruptur wieder fixiert. Auch der Augenlidrahmen kann gestrafft werden, um schlaffe Augenlider zu behandeln. Welche Methode der Lidstraffung infrage kommt, ist individuell von den körperlichen Voraussetzungen der Patientin oder des Patienten abhängig sowie von der Wahl des Arztes. In jedem Fall sollte ein Arzt für die Behandlung gewählt werden, der alle gängigen Methoden zur Behandlung schlaffer Augenlider anbietet.

Der Eingriff findet gewöhnlich unter lokaler Betäubung statt, kann aber auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Bereits kurze Zeit nach der ambulanten Behandlung können Patientinnen und Patienten die Klinik wieder verlassen. Die Heilung dauert meist vier bis sechs Wochen. Nach etwa zwei Wochen sind deutlich sichtbare Anzeichen der Operation verschwunden.

Straffe Oberlider für ein besseres Aussehen

Durch das Anheben erschlaffter Augenlider erhalten Patientinnen und Patienten ein frischeres und jüngeres Aussehen. Sie wirken wach und ausgeruht, der Gesichtsausdruck wird insgesamt freundlicher. Die Kosten für eine Oberlidstraffung liegen zwischen 1.400 Euro und 2.500 Euro. Weil es sich gewöhnlich um einen ästhetischen Eingriff handelt, übernehmen die Krankenkasse die Kosten nicht.

Schlaffe Augenlider – kostenlose Beratung und Arztvermittlung

Unter der kostenlosen Hotline 0800 100 4114 können Sie sich gratis und unverbindlich von unseren freundlichen Experten diskret beraten lassen. Die telefonischen Beratungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr.